XYZserver – Schnittstellenprogramm für die Online-Vermessung

 

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XYZserver – Schnittstellenprogramm für die Online-Vermessung. 1

1.      Übersicht 2

2.      Installation XYZserver : am Beispiel für Leica TCRA 1103. 2

XYZserver.cfg:        Schnittstelleneinstellungen. 2

XYZserver.sta:           Enthält die letzten Standpunktdaten. 3

XYZserver.top:       Systemeinstellungen. 3

Beispiel XYZserver.TOP für Leica GSI-Format mit 16 Stellen. 4

Beispiel XYZserver.TOP für spezielles Leica NMEA-Format 5

Beispiel XYZserver.TOP für spezielles Trimble NMEA-Format 5

XYZserver.fun:       Benutzerdefinierte Funktionen. 5

XYZserver.awo:      Benutzerdefinierte Antworten. 6

XYZserver.tra:           Definition von Transformationsparametern. 6

XYZserver.txt:           Texte in den Dialogboxen und Reportdateien. 6

3.      Installation an der Leica-Totalstation. 6

Schnittstellenparameter 6

Speichermaske       6

Serielle Schnittstelle    6

4.      Einstellungen in MicroStation  6

5.      Messung in Verbindung mit MicroStation. 6

Starten Sie das Programm XYZserver: 6

Schalter im Hauptdialog XYZserver 7

[ ? ] :                        Information zu XYZserver 7

<Eingabefeld> :       Reflektorhöhe setzen. 7

[ Schalter ] :             Punktmodus. 7

[ P ? ] :                     Punktnummern. 7

<Option Exz> :       Exzentren. 7

[ Schalter ] :             Mittelung. 7

<Auswahl> :           Messmodus ( st / it ): 7

[ Schalter ] :             Messpause. 8

[ sta ] :                     Standpunktdaten incl. Instrumentenhöhe, Absteckung, Orientierung, freie Stationierung. 8

[ fun ] :                    Funktionen. 8

[ Drehen des Instruments ] 8

[ XYZ ]: Messung auslösen 8

Dialog XYZserver in MicroStation. 8

Einen Punkt in MicroStation platzieren. 9

6.      Mittelung    10

7.      Stationsdaten / Absteckung /  Orientierung /  freie Stationierung. 10

Stationsdaten        10

Absteckung ( Beispiel zu MicroStation ) 10

8.      Orientierung    12

9.      Freie Stationierung    12

10.    Punktnummer in XYZserver 13

< CAD > im erweiterten Dialog. 13

Punktnummer  + -  im erweiterten Dialog. 13

< TST > im erweiterten Dialog. 13

P C F T im erweiterten Dialog. 13

11.    Der Punkt wird nicht platziert ! 13

12.    Warten auf Antwort 13

13.    Protokolldatei XYZSERVER.PTK.. 14

14.    Fehlerdatei XYZSERVER.ERP. 14

15.    MicroStation Auto-Zoom      14

16.    Demoversionen    14

17.    Bekannte Problemstellen    14

18.    TIP MicroStation: Reset 14

19.    Achtung:  linke Maustaste    14

20.    Dokumentation der Entwicklung. 15

2.2005.12.1      Dezember 2005. 15

2.2005.02.1      Februar 2005. 15

1.      Übersicht

XYZserver ist ein Programm, das Koordinaten zwischen einem Vermessungsgerät und einer Windows-Anwendung überträgt. XYZserver ist ein eigenständiges „kleines“ Windows-Programm.

 

Es werden vom Vermessungsgerät endgültige Koordinaten erwartet. Die notwendigen Koordinatenberechnungen werden also mit der Firmware in den Vermessungsgeräten ausgeführt.

Ausnahme: exzentrische Punktmessung, Mittelung, und Transformation bei Messung im Dialog XYZserver

 

Die Schnittstelle zwischen XYZserver und MicroStation wurde über ein MDL-Programm realisiert,

XYZsvSE.ma ,  XYZsvV7.ma oder XYZsvV8.ma:  (für MicroStation SE, /J oder V8) . Für die Übergabe der in MicroStation selektierten Punkte (Absteckung etc.) wird das Makro xyzsvSE.BA, xyzsvV7.BA bzw. xyzsvV8.BA benötigt.

 

Die nachfolgenden Einstellungen beziehen sich auf die Verbindung mit einer Leica Totalstation TCRA1103, die Koordinaten im erweiterten GSI-Format ( 16 Dezimalstellen ) übergibt. Die Speichermaske muß entsprechend GETXYZ definiert sein ( zumindest WI11/WI81/WI82/WI83 ). WI11 wird nicht benutzt, da die Organisation der Punktnummer innerhalb Strada Atlas vorgenommen wird. Wird die Messung allerdings an der Totalstation ausgelöst, dann wird der Block WI11 in jedem Fall ausgegeben.  Deshalb sollte als Standard der Datenblock mit Punktnummer benutzt werden, damit die Speichermaske für die Messung in XYZserver und für die direkte Messung an der Totalstation identisch ist.

2.      Installation XYZserver : am Beispiel für Leica TCRA 1103

Sichern Sie Dateien XYZserver.*, die Sie eventuell selbst geändert haben und nach der Neuinstallation wieder verwenden wollen (z. Bsp. XYZSERVER.CFG , XYZSERVER.TOP, XYZSERVER.STA, XYZSERVER,FUN und XYZSERVER.AWO). In der Regel wird man die genannten Einstellungs- bzw. Datendateien beibehalten wollen.
!Beachten Sie die Deaktivierung von Funktionsblöcken in XYZSERVER.TOP durch vorgestelltes „#“.
Löschen Sie dann bereits existierende Dateien xyzserver*.*.

 

Entpacken Sie die Datei XYZserver.ZIP und kopieren Sie danach die eventuell weiter zu verwendenden Dateien XYZserver.* zurück.  Beachten Sie, dass die Dateipfade erhalten bleiben und entpacken Sie alle Dateien zwingend in den Installationspfad von Strada Atlas ( z. Bsp. c:\atlasV8 ). Der Dateipfad ist ausschliesslich für die Dokumentationsdateien notwendig.

 

Diese Installation stellt die notwendigen Elemente für MicroStation V8 (XYZsvV8.ma und xyzsvV8.BA),
V7 (
XYZsvV7.ma und xyzsvV7.BA ) bzw. SE (XYZsvSE.ma und xyzsvSE.BA )zur Verfügung.
Nicht benötigte Elemente können nach der Installation gelöscht werden.

 

XYZserver.cfg:                   Schnittstelleneinstellungen

 

Die Parameter in dieser Datei steuern die Kommunikation zwischen dem Vermessungsgerät und dem Computer. An der Totalstation sind die entsprechenden Parameter identisch zu definieren.

 

;#####################################################################################
;Dies ist eine Kommentarzeile <= Semikolon in der ersten Spalte

;Die Definitionen aus XYZSERVER.CFG werden beim Start von XYZSERVER gelesen

;Sollen unterschiedliche Konfigurationen benutzt werden, dann kann man die Dateien ;XYZSERVER.CFG z. Bsp. in eigene Unterverzeichnisse abspeichern und vor dem Start von XYZSERVER ;in das Verzeichnis von XYZSERVER kopieren. Das gilt auch für XYZSERVER.TOP etc.

;Die Schlüsselworte vor dem Doppelpunkt dürfen nicht geändert werden.

;Die Daten stehen nach dem ersten Doppelpunkt und Leerzeichen.

;#####################################################################################

ComPort: 1          (Nummer der seriellen Schnittstelle am Computer)

Baudrate:19200             (PC ó Gerät)   

Paritaet: n         (PC ó Gerät)

Databit: 8          (PC ó Gerät)

Stopbit: 1          (PC ó Gerät)

SendStart:          (ASCII von $=36) Leer => kein Startzeichen

SendEnd: 13 10             (ASCII von <CR>=13 nur ! ;;; <LF>=10) HEX 0D 0A

ReadStart:          (Leer => kein Startzeichen)

ReadEnd: 13 10             (CR/LF im Leica gesetzt)

FlowControl: 2             (1=NO, 2=Xon/Xoff(software),…..)

ReadNBytes: 512     (maximal+Zeichen fuer SendEnd bzw. exakt: von Totalstation)

SendNBytes: 80             (maximal Outbuffer), die Daten werden intern gepuffert !

Inbuffer: 8192

Outbuffer: 8192

TimeLimit: 20       (maximale Wartezeit in Sekunden für Antwort vom Gerät)

NLoop: 1            (maximale Anzahl der Kommunikationsversuche)

 

;##############################################################################################

ComSendRead: 0

;ComSendRead <> 0 => Fuer Lesen und Schreiben werden unterschiedliche Ports definiert

;ComSendRead =0 oder Comport=Comport_R => die nachfolgenden Definitionen werden ignoriet

;Die Definitionen für Baudrate etc. werden für beide Ports in der Regel identisch sein.

;Wird standardmassig nur mit einem Port gearbeitet, dann kann dieser ganze Block fehlen!

;##############################################################################################

ComPort_R: 5          (gültig sind 1-12)

Baudrate_R: 19200   

Paritaet_R: n

Databit_R: 8

Stopbit_R: 1

FlowControl_R: 1       (1=NO, 2=Xon/Xoff(software), 3=DTR/DSR(hardware), 4=RTS/CTS(hardware))

;##############################################################################################

 

 

 

XYZserver.sta:                   Enthält die letzten Standpunktdaten

 

0.0000        0.0000        0.0000             <= Y X Y Standpunkt

0.0000        0.0000        0.0000    

0   0.0000    

1005a                                          <= letzte benutzte Punktnummer

 

XYZserver.top:                    Systemeinstellungen

Diese Einstellungen definieren Methoden, Standardgrößen, Faktoren, Schlüsselwörter und Fehlermeldungen.

Zur Zeit steht eine Methode zur Verfügung, und zwar die Übernahme endgültiger kartesischer Koordinaten.

Mit den Faktoren kann man eventuelle Unterschiede in den Einheiten oder auch Additionskonstanten definieren. In XYZserver gelten die Einheiten Meter und Gon. Werden die Koordinaten als Ganzzahlen mit Millimeter in der letzten Einheit übergeben, dann müssen diese Ganzzahlen für die Weiterverarbeitung in Strada Atlas für MicroStation durch 1000 geteilt werden. Dies realisiert zum Beispiel FAKX=0.001 für die X-Koordinate.

Über die Schlüsselwörter werden die Kommandos definiert, die an das Vermessungsgerät gesandt werden oder umgekehrt, wie die Daten erhalten werden. GETXYZ definiert zum Beispiel das Kommando, das an das Leica-Gerät zur Auslösung einer Messung und zur Übergabe der XYZ-Koordinaten gesandt wird.

 

NEUTRALISIERUNG:
Kommandos können durch ein vorgestelltes „#“ neutralisiert werden. Das sollte immer dann vorgenommen werden, wenn Kommandos nicht vorhanden sind oder nicht benutzt werden sollen. Besteht zum Beispiel nicht die Möglichkeit, die Prismenhöhe von aussen über die serielle Schnittstelle zu setzen, dann sollte der komplette Block zur Prismenhöhe durch ein vorgestelltes „#“ ausgeschlossen werden.


COMTOCAD: Es wurde eine Punktnummernorganisation implementiert.

 

Grundsätzlich findet die Punktverwaltung in der CAD-Anwendung statt. Diese ist in Strada Atlas zum Beispiel zur Zeit rein numerisch. Wird die Messung über die serielle Schnittstelle ausgelöst, dann verändert sich die interne Punktnummer im Leica-Gerät nicht. XYZserver kann die Punktnummer im Leica-Gerät setzen. Damit ist gewährleistet, dass die Protokolldatei aktuelle Punktnummern enthält. Arbeitet man rein numerisch mit zum Beispiel 8 Ziffern, dann lässt sich auf diese Weise die Punktnummer in Strada Atlas und dem Leica-Gerät synchronisieren.

 

Arbeitet man mit längeren Punktnummern oder auch alphanumerischen Punktnamen, dann können diese in Strada Atlas als Kommentar zugeordnet werden. Mit COMTOCAD kann festgelegt werden, ob der Kommentar leer sein soll, einen Zeitstempel (TIME), den Punktnamen (PNR) aus XYZserver, die Punkthöhe (Z) oder eine Kombination aus diesen Daten enthalten soll. Die Protokolldatei enthält immer den Zeitstempel. Wird die Punktnummer gewünscht, dann wird sie auch der Protokolldatei hinzugefügt (siehe XYZSERVER.PTK).

 


PKODETOCAD: Anwendbar bei manueller Messung am Gerät.

 

Wird die Messung am Gerät ausgelöst und wird der Punktkode von hier übergeben, dann kann dieser in Strada Atlas übernommen werden. Hierzu ist PKODETOCAD auf 1 zu setzen und im Kommando GETXYZ muss der Punktkode im 5. Datenfeld enthalten sein.

 

ZUSATZINFORMATIONEN FÜR DIE PROTOKOLLDATEI: xyzserver.ptk.

 

Es stehen 9 Textzeilen für diese Protokollinformationen zur Verfügung. Diese Texte werden den originalen Meßdaten vorangestellt. Die Schlüsselworte sind REPTXT1 bis REPTXT9. Die Texte können nach dem Doppelpunkt frei definiert werden. Sind die Texte leer oder sind die Schlüsselworte nicht vorhanden bzw. mittels „#“ ausgeschaltet, dann wird den Protokollzeilen auch nichts vorangestellt.

 

Beispiel XYZserver.TOP für Leica GSI-Format mit 16 Stellen.

Pro Zeile steht ein Schlüsselwort, das mit „:“ beendet wird.
Danach muss ein Leerzeichen stehen.

 

## #####################Dies ist eine Kommentarzeile#############

TYPGET: 0            0=coo

TYPFORMAT: 0         0=columns, 1=separator

TIMECHECKATRLOCK: 5

STANDARDANTWORT: ?

LENPNRMAX: 16                                  max. Länge der Punktnummer.

COMTOCAD: 3      0=NO 1=TIME 2=PNR 3=PNR+TIME 4=Z 5=Z+TIME 6=Z+PNR 7=Z+PNR+TIME

PKODETOCAD: 0    0=NO 1=Punktkode aus Totalstation

#######Texte fuer Reportzeilen##########################

REPTXT1: Projektname1

REPTXT2: Projektname2

#REPTXT3: Projektname3

#REPTXT4: Projektname4

#REPTXT5: Projektname5

#REPTXT6: Name1

#REPTXT7: Name2

#REPTXT8: Sonstiges1

#REPTXT9: Sonstiges2

###################################################

INSTH_MM: 1600

PRISMH_MM: 1200

ADDCONST_MM: 0

PPM: 0

###################################################

#ADDX: 100000000   optionaler Offset für den Rechtswert

#ADDY: 200000000   optionaler Offset für den Hochwert

#ADDZ: 300000      optionaler Offset für die Höhe

FAKX: 0.001

FAKY: 0.001

FAKZ: 0.001

...........

.......usw.

#############Mehrfachmessungen#####################

MAXVX: 0.05 !Grenzwert Verbesserung in X

MAXVY: 0.05 !Grenzwert Verbesserung in Y

MAXVZ: 0.05 !Grenzwert Verbesserung in Z

MAXMXY: 0.1 !Grenzwert für mittl.Fehler des Mittels in XY

MAXMZ: 0.1  !Grenzwert für mittl.Fehler des Mittels in Z

MINMES: 4  !Minimale Anzahl von Messungen (Automode)

MAXMES: 50  !Maximale Anzahl von Messungen

AUTOMOK: 1  !=1 => automatische Übergabe des Punktes

#######wenn MES>=MINMES und MXY<=MAXMXY und MZ<=MAXZ

###################################################

#INITXYZ: a

#FORMATINITXYZ: *

#KEYINITXYZ: ?

#ERRINITXYZ: Fehler bei Initialisierung des Senders/Totalstation

 

INITDRIVE: PASSWORD

FORMATINITDRIVE:

KEYINITDRIVE: ?

ERRINITDRIVE: Fehler beim Senden des Passwortes

 

...........

...........

 

GETXYZ: GET/M/WI11/WI81/WI82/WI83/WI87/WI71/WI18/WI19

FORMATGETXYZ: 32 48 56 72 80 96 104 120 129 144  Pkode muss 5.Block sein

KEYGETXYZ: 81.

KEYX: 81.

KEYY: 82.

KEYZ: 83.

ERRGETXYZ: Fehler beim Lesen von XYZ

..........

......usw.

 

###################################################

ERROR1: @W100

ERRORMESSAGE1: Instrument arbeitet

ERROR2: @W127

ERRORMESSAGE2: Kommando ungültig

ERROR3: @E112

ERRORMESSAGE6: EDM-Fehler ( kein Prisma gefunden ? )

ERROR7: @E144

..........

......usw.

##################################################################

 

 

 

 

Beispiel XYZserver.TOP für spezielles Leica NMEA-Format

                                   $GPLLQ,081721.00,042805,398560.326,M,5804691.326,M,3,07,0.024,44.552,M*39

 

## #####################Dies ist eine Kommentarzeile#############

TYPGET: 0            0=coo

TYPFORMAT: 1 [,]     0=columns, 1=separator

..........

..........

##################################################################

..........

..........

FAKX: 1.000

FAKY: 1.000

FAKZ: 1.000

..........

..........

##################################################################

..........

..........

ETXYZ: $PLEIQ,LLQ,1,200

FORMATGETXYZ: 4 6 11

..........

..........

##################################################################

 

 

 

Beispiel XYZserver.TOP für spezielles Trimble NMEA-Format

$PTNL,PJK,121240.00,072205,+5805255.477,N,+398550.116,E,1,05,3.1,EHT+54.641,M*75

 

 

## #####################Dies ist eine Kommentarzeile#############

TYPGET: 0            0=coo

TYPFORMAT: 1 [,]     0=columns, 1=separator

..........

..........

##################################################################

..........

..........

FAKX: 1.000

FAKY: 1.000

FAKZ: 1.000

..........

..........

##################################################################

..........

..........

FORMATGETXYZ: 5 7 11

..........

..........

##################################################################

 

 

XYZserver.fun:                   Benutzerdefinierte Funktionen


Diese Funktionen können über eine Auswahlmaske an die Totalstation gesandt werden. Es liegt in der Verantwortung des Anwenders, dass diese Funktionen gültig sind und zu keinen Konflikten mit der Totalstation führen.

 

Pro Zeile gilt:

<zu sendendes Kommando>###<Beschreibung für die Auswahlmaske>

 

Beispiel für ein Leica TCRA 1103:

PASSWORD### PASSWORT => Passwort zur Freischaltung der Motorik setzen

CONF/90###BATTERIE => Batteriezustand abfragen 1=gering 9=voll

a###TOTALSTATION einschalten

CONF/178###ATR =>  ist die automatische Zieleinstellung aktiv ?

..........

..........

XYZserver.awo:  Benutzerdefinierte Antworten


Erhält XYZserver nach einem Kommando aus XYZserve.fun eine Anwort, dann wird diese Anwort in der Liste aus XYZserver.awo gesucht. Wird sie gefunden, dann wird die Beschreibung angezeigt.

 

Pro Zeile gilt:

<Anwort der Totalstation>###<Beschreibung für die Anzeige>

 

Beispiel für ein Leica TCRA 1103:

?###OK

0173/0000###Kompensator ist nicht aktiv

0173/0001###Kompensator ist aktiv

0090/0001###Batteriezustand 1 von 9 (sehr niedrig)

0090/0002###Batteriezustand 2 von 9 (niedrig)

...........

...........

 

XYZserver.tra:                   Definition von Transformationsparametern

                                   Zur Zeit noch nicht aktiviert.

XYZserver.txt:                    Texte in den Dialogboxen und Reportdateien

 

3.      Installation an der Leica-Totalstation

 

Schnittstellenparameter

Definieren Sie die Schnittstellenparameter entsprechend XYZserver.cfg .

Konfiguration => Kommunikation => GSI-Parameter  (Protokoll « Keine »)

Sofern GeoCom eingeschaltet ist : Konfiguration => GeoCom AUS

Sofern RCS eingeschaltet ist : Konfiguration => RCS AUS

 

Speichermaske

Definieren Sie CARTESIAN (16) mit (mindestens) WI11, WI81, WI82, WI83, WI87, WI71.

Konfiguration => Instr.Konfig. => Anzeige/Speichermaske => SMASK.

FNC => Job-Einstellungen => S-MASK Cartesian (16)

 

Serielle Schnittstelle

Mess-Job Management => RS232

 

4.      Einstellungen in MicroStation

Mit XYZserver Version 2 ist es nicht mehr notwendig, einen speziellen Arbeitsbereich oder Schnittstellenelemente zu installieren. Sämtliche Aufgaben werden jetzt direkt durch eine MDL-Applikation ausgeführt. Sollten bereits Elemente installiert sein (Toolbox, Konfigurationsvariable XYZserverIN), dann müssen diese gelöscht werden.

 

5.      Messung

Die Verbindung von XYZserver in MicroStation wurde so realisiert, daß die XYZ-Koordinaten für eine Funktion nicht interaktiv mit der Maus definiert werden, sondern daß sie über ein kleines MDL-Programm übergeben werden.

Es gilt also die bekannte Verfahrensweise in MicroStation oder einer Vermessungapplikation wie Strada Atlas, mit einer Ausnahme: die Bedienung mit dem Stift läßt die Arbeit nur äquivalent einer 2-Tasten-Maus zu.

Starten Sie das Programm XYZserver:

zum Beispiel durch Doppelklick auf eine entsprechende Verknüpfung am Desktop. Es erscheint folgende kleine Dialogbox, die immer sichtbar bleibt, solange das Programm läuft.

 

 

 

Schalter im Hauptdialog XYZserver

 

 

[ ? ] :                                      Information zu XYZserver

Mit der Installation wird diese Dokumentation im HTML-Format installiert.
Mit dem „?“ rufen Sie diese Dokumentation auf
.

 

 

<Eingabefeld> :   Reflektorhöhe setzen

Voraussetzung : die Blöcke zum Setzen und Lesen der Reflektorhöhe sind in XYZserver.TOP aktiviert und das Gerät lässt sich in der Form von aussen steuern.

 

Wenn Sie nicht am Vermessungsgerät stehen, können Sie die Reflektorhöhe im Dialog XYZserver setzen.Geben Sie die geänderte Reflektorhöhe (in mm) ein und klicken Sie auf „set“. Die Prismenhöhe wird jetzt an das Vermessungsgerät übertragen und muß dort für neu gemessene und berechnete Punktkoordinaten benutzt werden. Zur Kontrolle öffnet direkt nach dem Setzen eine Dialogbox, in der die neue Reflektorhöhe aus der Totalstation angezeigt wird.

 

 

[ Schalter ] :                        Punktmodus

Diese Palette ist zur Zeit noch nicht aktiv.

 

 

[ P ? ] :                                  Punktnummern

Durch Klick auf diesen Schalter wird der Haupdialog erweitert. Soll die Punktnummer von der Totalstation übernommen werden, dann ist das über einen separaten Schalter möglich. Für Detailinformationen siehe 10.)

 

 

<Option Exz> :     Exzentren

Mit diesem Schalter aktivieren Sie die exzentrische Punktmessung (beachten Sie, daß hierzu die Stationskoordinaten bekannt sein müssen; prüfen Sie das über sta). Nach erfolgreicher Auslösung der Messung öffnet sich die nachfolgende Dialogbox. Hier können Sie Exzentren in mm definieren. Die mittlere Spalte zeigt die gemessenen Koordinaten an, die rechte Spalte die neu berechneten Koordinaten. Mit XYZok werden die Koordinaten übernommen. + gilt für rechts bzw. verlängert von Standpunkt zum Meßpunkt.

 

 

 

[ Schalter ] :                        Mittelung

Dieser Schalter öffnet eine zusätzliche Dialogbox, in der Messungen vor der Übergabe gemittelt werden.
( Für Detailinformationen siehe 6. ).

 

 

<Auswahl> :                        Messmodus ( st / it ):

st =>       Standard, Messung wird im Dialog XYZserver ausgelöst.

it  =>      Instrument, die Messung wird am Vermessungsgerät ausgelöst

Ist PKODETOCAD=1 in XYZserver.TOP, dann wird der 5. Wert im gelesenen Datensatz als Punktkode übernommen, sofern 5 Werte in FORMATGETXYZ definiert sind. Führende Nullen werden aus diesem
Punktkode eliminiert.

 

 

[ Schalter ] :                        Messpause

Im Messmodus <Instrument=it> unterbricht dieser Schalter die Weiterverarbeitung der Messdaten und löscht permanent den Empfangspuffer (z. Bsp. für permanent sendende GPS-Empfängern).

 

 

[ sta ] :                                   Standpunktdaten incl. Instrumentenhöhe, Absteckung, Orientierung, freie Stationierung

Stationsdaten setzen, Absteckdaten, 1-Punkt Orientierung und freie Stationierung berechnen (siehe 7.).

 

* 

[ fun ] :                                  Funktionen

Existiert die Datei XYZserver.fun und sind dort Kommandos definiert, die gesandt werden können, dann öffnet eine Dialogbox zur Auswahl des zu sendenden Kommandos. Antworten auf diese Kommandos können in der Datei XYZserver.awo definiert sein. Wird die Antwort dort gefunden, dann zeigt eine Dialogbox die Beschreibung der entsprechenden Antwort an.

 

Der erste Eintrag in dieser Auswahl ist « Freie Eingabe ». Sie können den zu sendenden Befehl über die Tastatur eingeben.

 

Mit « >TST » wird der entsprechende Befehl an die Totalstation gesandt.

 

 

Existiert die Datei XYZserver.fun nicht, dann steht nur „freies Kommando“ zur Verfügung. Sie können das zu sendende Kommando über die Tastatur eingeben.

 

 

[ Drehen des Instruments ]

 

[ XYZ ]:                                 Messung auslösen.

 

 

Dialog XYZserver in MicroStation

 

Nach erfolgreichem Start der MDL-Applikation für XYZserver wird eine kleine Palette mit 2 Schaltern aktiviert.

 

 

Der erste Schalter selektiert einen Punkt für die Absteckung.

 

Der 2. Schalter führt den Reset aus.

Letzteres wurde mit Rücksicht auf den Stift der PenPC’s implementiert. Hier stehen in der Regel nur 2 „Maustasten“ zur Verfügung und das tentative Fangen mit 2 Tasten ist praktisch unmöglich.

Durch den Reset über den Schalter dieser Dialogbox kann die „linke“ Maustaste für das normale Anklicken besetzt werden und die „rechte“ Maustaste für das tentative Fangen.



Einen Punkt in MicroStation platzieren

 

XYZserver.exe wurde bereits gestartet.

Starten Sie MicroStation mit Strada Atlas

Laden Sie die entsprechende MDL-Applikation xyzsv ??.ma.  (?? steht für SE, V7 oder V8)

 


 

  1. Aktivieren Sie eine MicroStation-Funktion : hier platziere Strada-Atlas-Punkt.
  2. Wählen Sie den Punktkode aus.
  3. Klicken Sie im Dialog XYZserver auf den Schalter XYZ.
  4. Ist der Schalter „Exz“ für exzentrische Messung aktiv, dann zeigt Ihnen XYZServer die übergebenen Koordinaten in einer Dialogbox an. Hier können Sie Exzentren (in mm) definieren. Mit XYZok werden die Koordinaten übergeben.

6.      Mittelung

In der Hauptpalette wird mit dem Schalter  eine Mittelung von Wiederholungsmessungen ein bzw. ausgeschaltet. Die Wiederholungsmessungen werden in einer Liste mit Ihren Abweichungen
( vY, vX, vZ ) angezeigt. In der oberen Zeile werden das berechnete arithmetische Mittel mit den Standardabweichungen ( mXY, mZ ) des arithmetischen Mittels angegeben.

 

 

·         <Neu> :         Die Mittelung wird initialisiert und alle Messungen werden gelöscht.

·         <DEL>:          Die mit dem Auswahlbalken selektierte Messungen wird gelöscht und das Mittel wird neu berechnet.

·         <MOK>:        Das berechnete Mittel wird übernommen.

 

Hinweis: die Mittelung kann nicht aktiviert werden, wenn der Dialog für die Stationierung <sta> aktiv ist.

 

7.      Stationsdaten / Absteckung /  Orientierung /  freie Stationierung

Stationsdaten

 

Die Koordinaten des Standpunktes werden beim Start von XYZserver aus der Datei XYZserver.sta gelesen.
Diese Koordinaten müssen mit den Standpunktkoordinaten in der Totalstation übereinstimmen. Dies wird beim Start von XYZserver bzw. nach der Übernahme aus dem « CAD » automatisch geprüft. Voraussetzung hierzu ist, dass die entsprechenden Funktionen in XYZserver.top aktiviert sind.

 

>> TST :          die Standpunktkoordinaten werden aus der Totalstation übernommen

>> CAD :          die Standpunktkoordinaten werden aus dem « CAD » übernommen (entsprechend der
                               Übernahme eines Absteckpunktes)

TST << :          die Standpunktkoordinaten werden an die Totalstation übergeben

CAD << :          die Standpunktkoordinaten werden wie ein Messpunkt für die Weiterverarbeitung zur Verfügung gestellt (in MicroStation an die aktive Funktion übergeben, z. Bsp. Platziere Strada-Atlas-Punkt).

 

Absteckung ( Beispiel zu MicroStation )

 

Voraussetzung für die Absteckung : die Funktionen zum Drehen der Totalstation sind in XYZserver.TOP aktiviert und das Gerät lässt sich so von aussen steuern.

 

·         Klicken Sie auf den Schalter XYZ an XYZserver und selektieren Sie den abzusteckenden Strada-Atlas-Punkt (Es kann auch ein Nicht-Strada-Atlas-Element angeklickt werden. Es gilt dann die gefangene Position. Es wird dann eine Abfrage angezeigt, ob diese Position benutzt werden soll).

·         Übernehmen Sie die Koordinaten mit dem Schalter „<XYZcad>“

 

·         Messen Sie den Punkt mit „Messe AP“ an.
 DiffDist gibt die Entfernungen längs und quer an.
 DiffDZ zeigt die Abweichung in der Höhe an.
 R ist der Soll-Richtungswinkel.
 D ist die Sollentfernung (2D)

Rechts neben dem „D“ wird die Abstecksituation mit einem „Icon“ angezeigt. Sind die Sollwerte größer gleich
1 Millimeter, dann gilt:

Grün => längs plus bzw. quer rechts bzw. Höhe plus
Rot => längs minus bzw. quer links bzw. Höhe minus

Sind die Abweichungen Soll-Ist längs und quer kleiner als 1 Millimeter, dann erscheint ein Haken für OK.
Ist die Abweichung für die Höhe größer gleich 1 Millimeter, dann ist der Haken blau und es wird zusätzlich ein vertikaler grüner Balken angezeigt, ist der Wert kleiner gleich 1 Millimeter dann ist der Balken rot, ist das Soll kleiner 1 Millimeter, dann ist der Haken grün.

 

·         Dreht die Totalstation auf den berechneten Richtungswinkel.

·         Achtung:   Dieser Schalter setzt den berechneten Richtungswinkel in der Totalstation. Das entspricht der Verfahrensweise bei der Orientierung mit einem bekannten Anschlusspunkt.

·         Hinweis:   dieser Schalter übernimmt die Instrumentenhöhe von der Totalstation bzw. die Instrumentenhöhe kann manuell definiert werden. Dies hat Einfluss auf die abzusteckende Höhe. Mit bekannter Instrumentenhöhe kann die abzusteckende Höhe direkt berechnet werden.

 

Erfolgt die Berechnung der Sollrichtungen erfolgt ohne Kenntnis der Instumentenhöhe, dann ist das für den Richtungswinkel kein Problem, dieser kann direkt berechnet werden. Der berechnete Vertikalwinkel ergibt sich aber als Differenz zum letzten Messpunkt, ist also abhängig von der relativen Entfernung. Ist DiffDZ am Ende noch zu groß, dann können Sie die Berechnung durch eine wiederholte Messung verbessern.

 

Beachten Sie bitte, daß bei einigen Geräteherstellern ein „Paßwort“ gesetzt werden muß, damit die motorisierte Drehung ausgeführt wird. Für ein Leica TCRA1103 muß zum Beispiel der Befehl PASSWORD gesandt werden. Dies können Sie im Dialog „fun“ => freien Befehl senden  ausführen.

 

 

8.      Orientierung

XYZserver unterstützt die 1-Punkt Orientierung. Die Verfahrensweise entspricht der Absteckung.

·         Zielen Sie den Anschlusspunkt an.

·         Übernehmen Sie den Anschlusspunkt aus dem CAD mit:

·         Setzen Sie den berechneten Richtungswinkel mit:

9.      Freie Stationierung

Ist der Dialog der Stationsdaten aktiv, dann öffnet bzw. schliesst der Schalter  die Dialogbox für die freie Stationierung mittels Helmerttransformation. Wird die Dialogbox geschlossen, dann bleiben die  Daten der freien Stationierung erhalten. Die Daten der freien Stationierung werden erst durch Schliessen des Dialogs für die Standpunktdaten neu inititialisiert. Die Verfahrensweise entspricht dem Vorgehen bei der Absteckung.

 

·         Sorgen Sie dafür, dass die Koordinaten der Station und die Instrumentenhöhe mit den Standpunktdaten der Totalstation übereinstimmen.

·         Selektieren Sie den Anschlusspunkt im CAD mit „XYZ and XYZserver“ und übernehmen Sie ihn mit <XYZcad>

·         Messen Sie diesen Punkt mit [Messe AP] an. Die Koordinaten dieses Anschlusspunktes werden jetzt in der Liste der freien Stationierung angezeigt. Ist mehr als 1 Punkt gemessen, dann werden die Residuen in der Höhe und der mittlere Höhenfehler ausgegeben. Sind mehr als 2 Punkte gemessen, dann wird das auch für die Lage ausgegeben.

Die erste Zeile der Messung enthält die lokal gemessenen Koordinaten.
Die zweite Zeile gibt die aus dem CAD übernommenen Zielkoordinaten an.

·         Der Schalter  initialisiert die freie Stationierung. Alle Daten werden gelöscht.

·         Der Schalter  löscht den in der Liste selektierten Messpunkt. Die Berechnung wird aktualisiert.

·         Der Schalter  übernimmt die berechneten Stationskoordinaten in den Dialog der Station.

·         Mit  übergeben Sie die Stationskoordinaten an die Totalstation (bzw. auch CAD).

·         Mit  setzen Sie den berechneten Richtungswinkel in der Totalstation. Beachten Sie, dass der zugehörige Punkt weiter präzise angezielt ist (in der Regel der letzte Punkt der freien Stationierung).

 

Hinweis: die freie Stationierung wie auch die Absteckung /Orientierung kann nur durch Messungen in XYZserver ausgelöst werden ( [Messe AP] ). Sie kann nicht mit der Mittelung gekoppelt werden.

 

 


10.  Punktnummer in XYZserver

 

Der Hauptdialog enthält den Schalter [ P ? ] Durch Anklicken dieses Schalters wird zwischen dem Standarddialog und dem erweiterten Dialog hin- und hergeschaltet.

 

 

Die obere Zeile entspricht dem Standarddialog.. Für die Erweiterung gilt von links nach rechts:

 

< CAD > im erweiterten Dialog

Zur Zeit nicht aktiv.

 

Punktnummer  + -  im erweiterten Dialog

Die Punktnummer kann manuell eingegeben werden oder mit „+“ um 1 erhöht bzw. mit „-“ um 1 vermindert werden. Wird eine Messung erfolgreich abgearbeitet, dann wird die Punktnummer automatisch um 1 erhöht. Ist der Datenblock zum Setzen der Punktnummer aktiv, dann wird die aktuelle Punktnummer automatisch in der Totalstation gesetzt.


Hinweis1:

Wird die Punktummer um 1 erhöht oder vermindert, dann wirkt dies auf den am weitesten rechts stehenden numerischen Block.

 

Aus 1001 wird 1002 bzw. 1000.

Aus abc1110derf30001a wird abc1110derf30002a bzw. abc1110derf30000a.

 

Hinweis 2:

Ensteht durch die Verminderung eine kürzere Zahl, dann wird Sie linksbündig mit „0“ aufgefüllt. Diese „0“ muss bei Bedarf manuell gelöscht werden.

 

Hinweis 3:

Die aktuelle Punktnummer kann in das Protokoll und den Punktkommentar übergeben werden. Es werden linksbündig LENPNRMAX (siehe XYZserver.TOP) Zeichen übergeben. In XYZserver.TOP wurde auch definiert, ob diese Punktnummer an das Protokoll und den Punktkommentar übergeben werden soll.
Der Punktkommentar wird in Strada Atlas assoziativ verwaltet und kann in der Grafik platziert werden.

 

< TST > im erweiterten Dialog

Mit „<“ wird die Punktnummer aus der Totalstation ausgelesen und es wird in einer zusätzlichen Dialogbox abgefragt, ob diese Punktnummer übernommen werden soll. Führende Nullen werden gelöscht.
Mit „>“ wird die aktuelle Punktnummer manuell an die Totalstation gesandt.

 

P C F T im erweiterten Dialog

Diese Schalter sind für zukünftige Funktionen vorgesehen.

 

11.  Der Punkt wird nicht platziert !

·         Prüfen Sie, ob die notwendige MDL-Anwendung geladen ist (xyzsv??.ma).

·         Ist die gewünschte MicroStation-Funktion aktiv ?

·         Prüfen Sie die Kommunikationsparameter.

 

12.  Warten auf Antwort

Wird ein Kommando an die Totalstation gesandt und wird innerhalb von 1 Sekunde keine Antwort erhalten, dann wird die Wartezeit in nachfolgender Dialogbox angezeigt. Die Anzahl der Versuche (NLoop) und das Zeitlimit (TimeLimit) sind in XYZserver.cfg definiert.

 

Mit „Abbruch“ wird der aktuelle Leseprozess beendet.Unten im Anzeigefeld wird das aktuelle Sendekommando
angezeigt. In diesem Feld kann man sich mit den „Rechts/Links-Tasten“ bewegen.



13.  Protokolldatei XYZSERVER.PTK

In dieser Datei werden die original erhaltenen Datenzeilen aus der Totalstation gespeichert. Den Datenzeilen wird vorne ein Zeitstempel angefügt. Ist in XYZSERVER.TOP definiert, dass der Kommentar auch die Punktnummer enthalten soll, dann wird diese hier auch nach dem Zeichen „#“ angefügt.

 

Zusätzlich können 9 freie Texte definiert werden, die den Protokollzeilen vorangestellt werden (siehe Beschreibung zu den Systemeinstellungen in XYZSERVER.TOP).

Die Datei XYZSERVER.PTK wird nicht gelöscht. Die Daten werden angefügt, sichern bzw. löschen Sie diese Datei von Zeit zu Zeit, damit sie nicht zu groß wird.

14.  Fehlerdatei XYZSERVER.ERP

Diese Datei wird nach jedem Neustart von XYZserver überschrieben. Hier werden Einstellungen und spezielle Informationen gespeichert, die der Entwicklung als Analysewerkzeug im Fall von Problemen dienen.

15.  MicroStation Auto-Zoom

Ist die Ansicht 2 aktiv, dann wird die Ansicht auf den neuen Meßpunkt zentriert. Für Ansicht 2 gelten die Einstellungen der MicroStation .

 

16.  Demoversionen

Demoversionen sind zeitlich begrenzt.

 

17.  Bekannte Problemstellen

Werden die Messungen sehr schnell aufeinander ausgeführt, dann kann das zu einer Blockierung der seriellen Leitung führen. Für das eingesetzte Leica TCRA1103 kam dies bei Meßintervallen unter 2 Sekunden vor.

 

18.  TIP MicroStation: Reset

Die Stifte der Pen-PC’s verfügen in der Regel über 2 Maustasten. Das normale Andrücken des Stiftes ist hierbei die linke Maustaste. Mit der Taste am Stift und gleichzeitigem Andrücken des Stiftes wird die rechte Maustaste ausgelöst. In MicroStation hat man als Standard, daß die rechte Maustaste für den „Reset“ belegt ist und Tentativpunkte mit dem gleichzeitigen Drücken der linken und rechten Maustaste gefangen werden. Dies ist für die Arbeit am Pen-PC mit Stiftbedienung ungünstig, da das tentative Fangen in der Grafik notwendig ist, ein gleichzeitiges Drücken von linker und rechter Maustaste aber nicht möglich ist. Für den „Reset“ gilt das nicht, dieser „Reset“ kann auch anderweitig ohne Click in die Grafik ausgelöst werden, hier innerhalb der Dialogbox für den XYZserver. Es empfiehlt sich folgende Einstellung:

·         Legen Sie das tentative Fangen auf die rechte Maustaste

·         Aktivieren Sie den Reset durch den Schalter ® .

19.  Achtung:  linke Maustaste

Beachten Sie, daß das Andrücken des Stiftes der linken Maustaste entspricht. Wenn Sie mit dem Stift unnötigerweise auf das Display des PenPC drücken, dann können dadurch Elemente erzeugt oder andere Funktionen ausgelöst werden.

20.  Dokumentation der Entwicklung

2.2005.12.1          Dezember 2005

o        STA: der modifizierte Dialog für die Stationierung enthält jetzt weitere Optionen:

o        Die Instrumentenhöhe kann aus der Totalstation übernommen  bzw. manuell gesetzt werden. Dies ist eine Verbesserung für die Absteckung von Höhen.

o        Es wurde ein neuer Schalter für die freie Stationierung mittels Helmerttransformation implementiert. Diese Funktion ist wie die Absteckung bzw. Orientierung nur im Messmodus <XYZserver=st> verfügbar.

o        Zwei neue Schalter erlauben das Drehen des Instrumentes auf die berechnete 3D-Zielrichtung (Absteckung) bzw. das Setzen des Richtungswinkels (2D) am Instrument (1-Punkt Orientierung oder Orientierung zum letzten Punkt der freien Stationierung).

o        Hauptdialog:

o        Die gemessenen XYZ-Koordinaten können in einen Mittelungsprozess gesteuert werden. Diese Mittelung (arithmetisches Mittel mit entsprechenden Genauigkeitsangaben) kann manuell oder über eine Einstellung in XYZserver.TOP gesteuert werden. Mit letzterem werden die Koordinaten in Abhängigkeit von der minimalen Anzahl an Messungen und dem Einhalten von Toleranzen in XY bzw. Z automatisch übergeben. Dies wurde mit Sicht auf GPS-Messungen implementiert. Moderne Geräte liefern hier bereits entgültig transformierte Koordinaten im Zielsystem.

o        Es wurde ein Schalter implementiert, mit dem der aktuelle Datenstrom vom Messgerät unterbrochen wird. Im Messmodus (XYZserver=st) bewirkt dies nur das Löschen des Puffers für den Datenempfang. Die Messungen können weiterhin ausgelöst und verarbeitet werden. Im Messmodus (Instrument=it) wird für ein permanentes Löschen dieses Puffers gesorgt. Arbeiten Sie zum Beispiel mit einem laufend sendenden GPS-Empfänger, dann können Sie den Datenempfang hiermit temporär unterbrechen (z. Bsp. Punkt messen und mitteln – STOP: Punkt übernehmen – zu neuem Punkt gehen – WEITER: neuen Punkt messen und mitteln – STOP: Punkt übernehmen -............).

o        Mit dem „?“ kann diese Dokumentation im HTML-Format abgerufen werden.

 

o        Serielle Schnittstelle: in XYZserver.CFG können unterschiedliche COM-Ports für den Empfang bzw. den Versand von Daten definiert werden.

o        Es wurde ein neuer Schalter für zusätzliche Punktfunktionen implementiert. Diese Funktionen sind noch nicht aktiviert.

o        Der Schalter zur Definition des Punktmodus (Punktnummernorganisation) wurde aktiviert.

o        In XYZserver.TOP können 9 freie Texte definiert werden, die den Protokollzeilen vorangestellt werden.

2.2005.02.1          Februar 2005

o        Die Standpunktkoordinaten können jetzt auch aus dem „CAD“ bzw. der Totalstation (TST)  übernommen bzw. übergeben werden.

o        In XYZSERVER.TOP kann jetzt eingestellt werden, dass die Punkthöhe mit in den Kommentar geschrieben wird. Damit wird die Möglichkeit geschaffen, die Punkthöhe auch im 2D-Modus reproduzieren zu können.

o        Zahlwerte werden dort, wo es notwendig sein kann, “fett“ dargestellt (z. Bsp. Absteckung).

o        Werden Funktionen innerhalb einer Dialogbox zu schnell hintereinander ausgeführt, dann werden diese blockiert.

o        Wartet XYZserver auf eine Antwort von der Totalstation, dann erscheint nach 1 Sekunde eine Dialogbox, in der der Wartezustand angezeigt wird. Diese Wartezeit ist abhängig von den Einstellungen in XYZserver.cfg (Nloop=Anzahl der Leseversuche, TimeLimit=Wartezeit pro Versuch)

o        Absteckung: Neben der Solldistanz ( jetzt nur noch mit dem Hinweis „D“ ) wird ein Schalter angezeigt, der die Abstecksituation visualisiert.

o        XYZserver.fun: es können benutzerdefinierte Kommandos definiert werden, die über eine Auswahl an die Totalstation gesandt werden.

o        XYZserver.awo: es können benutzerdefinierte „Antworten“ für Kommandos aus XYZserver.fun definiert werden, die von der Totalstation erhalten werden können.

o        Der Hauptdialog enthält einen neuen Schalter zur Definition des Punktmodus. Dieser Schalter ist noch nicht aktiviert.